Am Gericht ...
... und nicht vor Gericht war die Klasse 7d am 10.07.2026.
Exkursion zum Amts- und Landgericht Köln
Diese Exkursion fand statt im Rahmen des Unterrichts Wirtschaft/Politik (WiPol) und knüpfte damit direkt an die aktuellen Unterrichtsinhalte an: Themen wie Ursachen und Folgen von Jugendkriminalität, Deliktfähigkeit, Jugendgerichtsbarkeit und Erwachsenenstrafrecht sowie der Unterschied zwischen Zivil- und Strafprozess konnten so unmittelbar erfahrbar gemacht werden.
Im Unterricht hatte die Klasse bereits eine Verhandlung im Strafprozess mit verteilten Rollen simuliert (Richter/-in, Schöffen, Staatsanwaltschaft, Kläger/Klägerin und Anwalt/Anwältin, Zeuge/Zeugin, Gutachter/Gutachterin.
Weil die Verhandlungen ja grundsätzlich öffentlich sind, hatten wir heute die Gelegenheit, als Zuschauer in mehreren echten, laufenden Verfahren dabei zu sein und zu erleben, wie Richter Im Namen des Volkes, also auch in unserem Namen, urteilen.
Im Anschluss hatte die Klasse die seltene Gelegenheit, mit einem amtierenden Richter eine Fragestunde zu gestalten. Fragen wie "Was war die längste Strafe, die Sie verhängt haben?" [Antwort: 10 Jahre] oder "Haben Sie schon einmal Mitgefühl mit einem Angeklagten gehabt?" [Antwort: Ja, selbstverständlich. Aber wir müssen uns bei der Strafe an das Gesetz halten] beantwortete der Richter geduldig und ausführlich. Er ließ die Schülerinnen und Schüler stets spüren, dass ihm die Schüler/-innen und ihre Fragen wichtig sind und sorgt mit dafür, dass die 7d einen spannenden Tag am Gericht verbringen konnte..
(Die 7d mit Frau Schulze und Herrn Kastner, im Juli 2026)