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Die Naturforscher-AG

 

Seit den Herbstferien 2008 treffen sich jeden Mittwoch 18 NaturforscherInnen aus den Klassen sechs und sieben, um interessante naturwissenschaftliche Phänomene genau zu untersuchen, zu experimentieren, und zu debattieren. Dabei wirken Sie nicht nur bei der Themenauswahl mit, sondern gestalten auch Teile der Stunden mit.

Gestartet ist die Ag mit dem Thema „Bionik“, also mit besonderen Tricks der Natur, die Grundlage technischer Erfindungen sind. Beispielsweise untersuchen die Schüler die Ursachen des sogenannten Lotus-Effektes. Warum werden die Blätter der Lotus-Pflanze nie dreckig? Warum perlt selbst Klebstoff von diesen Blättern ab? In der AG werden nicht nur die diese Eigenschaften der Lotuspflanze untersucht, die uns die Botanischen Gärten Bonn zur Verfügung gestellt haben. Spannend sind auch Experimente mit künstlichen Materialien, deren Oberfläche funktionieren wir die der Lotus-Pflanze. Am Tag der offenen Tür 2008 hatten die Naturforscher für die Besucher sogar eine eigene Unterrichtsstunde zu diesem Thema konzipiert und durchgeführt, die (fast) ganz ohne Lehrer auskam.

Weitere Schwerpunktthemen sind ökologische Experimente mit Boden-Lebewesen, fachübergreifende Themen wie „Energie“ und „Klimawandel“, und auch Exkursionen.

Das Konzept der zunächst auf ein Jahr (2008/9) angelegten AG basiert auf dem im Schulprogramm dargestellten Konzept des „Förderns und Forderns“ im sogenannten Drehtürmodell.  Zur Teilnahme werden vor allem SchülerInnen eingeladen, die sich durch überdurchschnittliche Leistungen, vor allem aber durch Interesse, Motivation, und angemessenes Arbeitsverhalten auszeichnen. Wegen der derzeitigen Stundenbelastung der Schüler findet die AG nicht zusätzlich zum Unterricht statt, sondern an Stelle zweier regulärer Stunden.

Vorteile der AG gegenüber mancher regulären Stunde ergeben sich u.a. durch die kleine Kursgröße; natürlich trägt die Einstellung der TeilnehmerInnen aus zwei Jahrgängen ganz besonders zum Gelingen bei. Ebenfalls wichtig sind auch die zeitliche und inhaltliche Flexibilität bei der Gestaltung der AG. Diese lassen nicht nur Spielraum für die Interessen der Schüler, sondern ermöglicht auch eine bewusste Förderung von sozialer Kompetenz. Manches Mal beginnt die AG mit einigen sportlichen Übungen auf dem Schulhof, um für die letzten beiden Stunden des Tages noch einmal frische Luft und Energie zu tanken.