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Schulinternes Curriculum Latein der Jahrgangsstufen 6 – 10

Das Latinum kann nach der Einführungsphase, d. h. nach fünf Jahren des Lateinlernens, erworben werden. Die Note muss mindestens "ausreichend" sein. Dann wird das Latinum auf dem Abiturzeugnis als erworben bescheinigt.

Nach einem Auslandsaufenthalt besteht die Möglichkeit das Latinum zu erwerben, indem die Schülerin oder der Schüler am Lateinunterricht und an den Klausuren der Klasse 10 teilnimmt.

 

 

Grundlage: Lumina (Texte und Übungen), Begleitgrammatik, Wortschatzheft. Verlag: Vandenhoek und Ruprecht

 

 

Klasse 6: Lektion 1 – 11 ( einfache didaktische Texte) Obligatorik: Freiraum:

Schwerpunkt: Römischer Alltag mit a) Schulalltag

b) Essgewohnheiten

c) Telekommunikation

d) Auf dem Land

e ) Gesellschaftsstruktur

  1. die Großstadt Rom

  2. Sport und Spiele

  3. Thermen

  4. Limes

  5. Gladiatorenkämpfe

  6. Gründungssage der Stadt Rom

Lektion 2 ohne Kapitel „römische Namen“ und Lektion 9 und 10 zunächst ohne Stilmittel

 

 

 

Sprachkompetenz:


Wortschatz Wortbedeutung Formenlehre Syntax Sprachtranfer

Beherrschen von ca. 400 Wörtern

Erkennen und Verstehen verwandter Wörter im Deutschen und Englischen (weniger wichtig)

 

  • Konjugationsklassen und Deklinationsklassen (Lektion 1-7), Personalendungen, Tempusmorpheme und AcI ( Lektion 8 – 11)

  • Anwendung der Fachsprache

  • Übersetzungsunterschiede zwischen Ausgangs- und angemessener Zielsprache ( Lektion 9-10)

 

 

  • Erstellen einfacher Satzbilder Lekt. 1 - 11

  • AcI als satzwertige Konstruktion erkennen und im Deutschen wiedergeben Lekt. 8

  • Wortart, Wortform, Satzglied Lekt. 3

  • Fachsprache anwenden

 

Synopse : Latein/ Deutsch/ Englisch


- Lehn- und Fremdwörter


 

 

Textkompetenz:


Vorerschließung De-/ Rekodierung Textvortag Interpretation Historische

Kommunikation

SuS äußern Vermutungen über Inhalt der Lektion nach Hörverstehen oder Überfliegen des Textes über Personen, Konstellationen oder Verstehensinseln

SuS kennen grundlegende Formen der Übersetzungstechniken


Sprachkontrastives Arbeiten

Richtige Wortbetonung

(weniger wichtig)

Vergleich einer Filmsequenz mit einem Lektionstext kann zu erweitertem Verständnis führen        (weniger wichtig)

Textaussagen reflektieren und zu heutigen Denk- und Lebensweisen in Beziehung setzen z.B. Sklaven, antiker Schulunterricht

( Lekt. 1 – 11)



Kulturkompetenz:


Vergleich des Alltags im alten Rom mit dem Alltag der Schüler heute:


Bereich Schule (Lektion1), Esskultur (Lektion 2), Sklaven (Lektion 3 und 4), Landleben und Uhrzeit (Lektion 4 und 5), Stadtleben (Lektion 6 und 11) , Freizeit: Thermen (Lektion 8), Gladiatoren (Lektion 10)


Entwicklung eines ersten Verständnisses für die Welt der Antike



Methodenkompetenz:

 

Wortschatzarbeit Vokabellernen Grammatiklernen Texte und Medien Kultur u. Geschichte


SuS können Vokabelangaben des

Lehrers nutzen

SuS verfügen zunehmend über

spielerische und

systematische

Formen des Lernens


-Bildung von

Wort- und Sachgruppen


SuS sollen sprachliche Erscheinungen bestimmten

Konjugationen

bzw. Deklinationen zuordnen

SuS

  • nutzen visualisierte

    Textdarstellungen (Satzbild) als Struktur-

hilfe


- Kurzreferat

SuS sammeln

unter Anleitung

Informationen zu

den jeweiligen

Inhalten der Lek-

tionen aus Lexika,

Internet oder Tex-

ten ( z.B. Limes,

Köln, Xanten)

 


Klasse 7 : Lektion 12 – 23 (mittelschwere didaktisierte Texte)

 

Obligatorik: Freiraum:


Sprachkompetenz:


Wortschatz

Wortbedeutung

Formenlehre

Syntax

Sprachtransfer


SuS beherrschen

ca. 800 Wörter


... können durch

Wortbildungsge-

setze Rückschlüs-

se auf die Bedeu-

tung neuer lat.

Wörter ziehen

(weniger wichtig).


... beherrschen alle

Vergangenheits-

Tempora( Lekt. 12

-14), das Passiv

(Lektion 16), das

Futur und die An-

wendung des

Konjunktiv


... können ihr

Wissen zunehmend selbständig an mittelschweren

Texten anwenden


-PC-Konstruktionen

kontextbezogen übersetzen

(Lektion 17)


  • Art und Funktion von Glied-

sätzen bestimmen


-komplexere

Satzbilder erstellen


-Fachsprache anwenden





Erweiterung auf

franz. Italienische

und spanische

Begriffe (Wort-

schatzheft)


Textkompetenz:


Vorerschließung

De-/Rekodierung

Textvortrag

Interpretation

Historische

Kommunikation

...Techniken der

Vorerschließung

erweitern, z.B.

Personenkonstel-

lationen, oder das

Tempusprofil.

... „Klassisches“

übersetzen.


...Gespür für Stil-

ebenen und dafür

angemessene Übersetzung entwickeln.


...verbessern die

Ausdrucks- und

Kommunikations-

fähigkeit im

Deutschen.

...sollenVortrag

lateinischer Textausschnitte szenisch darstellen.


...interpretieren

unter Anleitung

(Brief, Dialog,

Szene, Debatte,

Erzählung/Sage,

Rede mit Blick

auf Merkmale

von Textsorten,

Tempusprofil,

Textstruktur, Stil-

mittel kompakt

einführen;

Wirkung von

Stilmitteln,

Charakterisierung

der besprochenen

Personen).


-Vergleich der

besprochenen

Personen zu

anderen Texten,

Skulpturen,

Architektur,

Comic, Film-

sequenz.

(weniger wichtig)


… können bei

mittelschweren

Texten die Aus-

sage reflektieren

und diese mit

heutigen Denk-

und Lebenswei-

sen in Beziehung

setzen.









 


Kulturkompetenz:


Griechische und römische Sagen

Staat und Politik


Odysseus, Aeneas, Romulus


-Gesellschaftsstruktur und Sändekämpfe

-Römisches Selbstverständnis (weniger

wichtig)

- Machtstreben und Imperium


SuS erweitern ihre Kenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der römischen Antike und entwickeln eine eigene, begründete Haltung dazu.


...können zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede, wichtige Personen und Ereignisse beschreiben, reflektieren und erklären diese unter Anleitung.


... leiten allgemeingültige Verhaltensweisen ab und ziehen Parallelen zur Gegenwart.


... erklären sprichwörtliche Redensarten: Danaergeschenk, Kassandraruf, Veto einlegen.




Methodenkompetenz:

Wortschatzarbeit

Vokabellernen

Grammatiklernen

Texte und Medien

Kultur und Geschichte

... können Vokabelangaben im Lehrwerk nutzen.


...können den Wortschatz erweitern und einüben.

...können weitgehend selbständig Wortgruppen und Sachgruppen bilden.


...beherrschen Ableitungsmöglichkeiten

zur Erschließung neuer Vokabeln

...

...beherrschen die Zuordnung sprachlicher Erscheinungen zu ihren Kategorien

(Konjugation, Deklination) und können die bekannten Systeme zum Verstehen und Behalten neuer grammatischer Phänomene nutzen (Personalendung, Endungen der Pronomina, Bildung des Passivs

...können visualisierte Textdarstellungen als Strukturhilfen für längere Satzstrukturen nutzen und unter Anleitung selbst erstellen.


... können die Arbeitsergebnisse in Mindmaps, Plakaten und Kurzreferaten darstellen.


...können themenbezogene Projekte präsentieren.

...sammeln und präsentieren zusätzliches Material zu Sagenkreisen, römischen Provinzen usw. aus Büchern, Lexika, Internet


...kennen Methoden, um Texte und Gegenstände aus Antike und Gegenwart vergleichend in Beziehung zu setzen.
















































 

Jahrgangsstufe 8


Lektionen 24 – 35 (anspruchsvolle didaktisierte Texte)


Obligatorik: Freiraum:


Sprachkompetenz:


Wortschatz

Wortbedeutung

Formenlehre

Syntax

Sprachtransfer

... beherrschen ca.1200 Wörter.


...finden Zugang über Latein zum Wortschatz anderer, besonders romanischer Sprachen

... können vermehrt durch Wortbildungsgesetze

Rückschlüsse auf neue lateinische Wörter ziehen.


... entwickeln ein Gespür für den Unterschied zwischen Grundbedeutung, abgeleiteter und okkasioneller Bedeutung.


... besitzen eine verbesserte differenzierte und reflektierte Ausdrucksfähigkeit und einen erweiterten Wortschatz.

... beherrschen lateinischen Formenbestand und können ihre Kenntnisse überwiegend selbsttätig bei der Arbeit an anspruchsvollen didaktisierten Texten anwenden.

... erweitern die Kenntnisse um:

- konjunkivische Gliedsätze, Wiedergabe des Konjunktivs, Deponentien, kontextbezogene Wiedergabe von Pronomina, Darstellung von Strukturen komplexerer Satzgefüge (auch grafisch), Anwendung der Fachsprache

... vergleichen Begriffe im Lateinischen zu anderen romanischen Sprachen


 Jahrgangsstufe 9

 

1. Halbjahr:
Bis zu den Herbstferien: Abschluss der Spracherwerbsphase (Lehrbuch), insbesondere die
indirekte Rede und Generalwiederholung wichtiger grammatischer Themen (z.B.
Partizipialkonstruktionen, Nebensatzarten und ihre Modi) als Vorbereitung für die
anschließende Lektürephase
im 2. Quartal des 1. Halbjahres: leichte Originallektüre lateinischer Autoren (= sog.
Übergangslektüre) zu unterschiedlichen Themen. Textgrundlage ist u.a. die Sammlung „tolle
lege“, Verlag Cornelsen, die eine Vielzahl von Literaturgattungen, Autoren und Themen
(z.B. Reisen, Feste, stadtrömische Besonderheiten, Liebeswerben in der Antike und
historisch Bedeutsames) in einer für Jugendliche ansprechenden Form aufbereitet und
gegenwartsbezogen darbietet.


2. Halbjahr:
Caesar, De bello gallico
ausgewählte Kapitel: Helvetierkrieg, Rheinübergang, Britannienexkursion,
Begegnung mit den Germanen, Widerstandskämpfe.

 


Jahrgangsstufe EF

EF_SILP_GOSt_Latein