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Das Fach Mathematik am Leonardo-da-Vinci-Gymnasium

Zitat von Leonardo da Vinci:

Um 1496 lernte Leonardo den damals schon sehr berühmten Mathematiker Fra Luca Pacioli aus Borgo San Sepolcro (1445-1514) kennen. Der Franziskanerpater war nach Mailand gekommen und in den Dienst von Lodovico il Moro getreten.

Leonardo schreibt zwar einmal "Niemand, der nicht Mathematiker ist, soll mich lesen.", aber in Wirklichkeit hatte er selber große Schwierigkeiten mit der Algebra ("25 kleine Hefte, 2 größere Hefte, 16 noch größere Hefte, 6 in Velinleder gebundene Hefte, ein in grünes Wildleder gebundenes Heft - zusammen 48.", Madrid II 3v).

Die Freundschaft mit Pacioli war für beide eine große Bereicherung. Leonardo bekam Mathematik-Nachhilfe und Pacioli profitierte von Leonardos abstraktem Denkvermögen, seiner Vorstellungskraft, und seinen großen geometrischen und zeichnerischen Fähigkeiten. Die beiden veröffentlichten 1509 in Venedig zusammen ein Buch: "De divina proportione". Pacioli lieferte den Text und Leonardo die 60 Illustrationen.

"Die Proportion findet sich nicht nur in den Zahlen und den Maßen, sondern auch in den Tönen, den Landschaften, den Zeiten und den Orten, und in jeder bestehenden Macht."

Quelle: http://leo.skyar.com/divina.htm