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Erfahrungen und Erlebnisse von Lutz und Henry

Nachdem uns der fruehe Morgenruf unserer Gastschueler Tshepo und Koketso aus den schoensten Traeumen gerissen hatte, machten wir uns nach kargem Fruehstueck auf den Weg in die Schule. Der taegliche Weg zur Schule durch das Township Mamelodi machte anfangs etwas Angst, dadurch dass wir dort die einzigen Weissen sind, jedoch waren wir dort schnell bekannt und standen somit nicht unter staendiger Beobachtung. Sobald wir in der Schule angekommen waren, wurden wir wie immer stets freundlich von den lieben Gruppen aus Wien, Koeln und S.A. begruesst. Schon frueh brachen wir mit den neu angetroffenen Partnern aus Ruanda in das Township Atteridgeville auf. Die Fahrt wurde von rhythmischen Klaengen aus der Gruppe von Ruanda und von Gegroelle von den Koelnern begleitet. Dort angekommen verteilten wir die gesponserten  Produkte von Jako und Uhlsport, an die oertliche Fussballmannschaft, das Projekt "F.C. Barcelona", die diese herzlichst in Empfang nahmen.

Anschliessend veranstalteten Herr Stoeckius und Coach Chris ein kleines Tunier mit den Mannschaften aus Koeln, Wien, Ruanda, DSP und "F.C. Barcelona". Rasch sammelte sich eine Vielzahl von Menschen um das Spielfeld, wobei die kleine Dorfjugend teilweise mitspielte, Lars sei Dank. Das Turnier lief fair vonstatten und fand nur Gewinner, da alle viel Spass hatten und das Tor von Lutz, nach Traumpass von Henry nicht gegeben wurde. Nach anschliessender Abfahrt, lunchten alle zusammen in der DSP unter freiem Himmel. Ein ruhiges Spielchen als Ausklang gegen die Wiener, endete torreich fuer die Koelner, nach Buden von Lutz, Henry und Peter.

Gegen Ende des Tages brachen wir zum Germany vs. Ghana Spiel auf. Gluecklicherweise bekamen wir noch Karten fuer die Partie am Vorabend von einem charmanten deutschen Landsmann. Das Spiel war spitze   1:0.  

Deutschlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand.

Danke, Danke Lutz und Henry

22.06. Apartheid Museum in Johannesburg

Am Dienstag den 22.06. trafen wir uns gegen 7:30 in der Aula der Schule und fuhren so gegen 8:00 mit dem Bus zum Apartheid Museum in Johannesburg. Das Apartheid Museum dokumentiert die Rassentrennung in Suedafrika, die ihre Hochphase in den 40er bis zu den 80er Jahren hatte. Der Eingang des Museums war ebenso in Rassen geteilt und zwar in dunkelhaeutigen und Weissen. Damit man das Gefuehl bekam wie es als Farbiger ist, gingen wir vom Eingang der Dunkelhaeutigen.

Weiterhin gab es viele Ausstellungsstücken und sowie viele Dokumentation anhand von zahlreichen Texten, Fotografien, Plakaten und Filmen. Diese waren fuer uns alle interessant und anschaulich. Vorallem Nelson Mandelas Leben wurde ausfuehrlich dargestellt mit vielen Fotos und Zitaten. Ausserdem  beruehrten uns viele Filmausschnitte, weil viele Menschen in der Zeit umkamen und unterdrueckt wurden.

Nach dem Museumsbesuch fuhren wir zurueck zur Schule und verbrachten den folgenden Nachmittag bei unseren Gastfamilien.

Hector Pieterson Museum

Am Montagmmorgen trafen wir uns, wie jeden Morgen, um 7.30Uhr vor der Aula. Unsere heutigen Ziele waren Johannnesburg, Soweto und das darin gelegene Hector Pieterson Museum.

Um 8 Uhr verliessen wir die DSP und erreichten nach ca. 1 Stunde Johannesburg, wo wir mitten auf der Autobahn unseren Reisefuehrer einsammelten. Nachdem wir die Nelson Mandela Bruecke ueberquert hatten, erzaehlte uns unser Reisefuehrer, dass es in Johannesburg 2 Bereiche gibt, die durch der Nelson Mandela Bruecke getrennt sind. Der eine Teil besteht vor allem aus Gewerbe, ist sauber und wird hauptsaechlig von weissen Suedafrikanern bewohnnt. Der andere besteht zum groessten Teil aus dem Township Soweto, ist arm und wird ueberwiegend von schwarzen Suedafrikanern bewohnt.

Schliesslich erreichten wir Soweto und besichtigten das Hector Pieterson Museum, welches an die vielen Opfer der Aufstaende gegen die Apartheid erinnern soll.

Kruger National Park

Hallo liebes Tagebuch,

hier sitzen wir nun und denken ueber die letzten tage im Kruger-Park nach...

unsere lange reise begann am 16. Juni um 8Uhr. Von der deutschen Schule Pretoria aus sind wir  gefuehlte 10 tage unterwegs gewesen. Zwar hat sich die Anfahrt etwas sehr sehr sehr lang HIN gezogen aber wir konnten die Zeit durch einige Zwischenstops und den wundervollenn Ausblick auf den Drakensberg(das ganze Waldzeug auf den Bergen ; ) ) ueberbruecken. Nach unserer Ankunft im Sabie-Zeltlager wurden wir zuerst von einer angenehmen Kaltfront empfangen. Zumm Glueck haben nach einer sehr kurzen und frostigen ersten Nacht Kissen und Decken erhalten, denn ... ja es war kalt seeeeeehhhhhr kalt ( don't worry Mama ).

 

Achja fast fast waere es mir entflogen ... Der Zeltplatz beinhaltete auch einen kleinen UNBEHEITZEN pool den Lars und Thomas ja unbedingt austesten mussten... keine Sorge am naechsten morgen waren sie nicht wie erwartet krank was wahrscheinlich am heissen Bad und gutem Essen lag.

 

Am 2. Tag unserer Ausserschulischen Exkursion mussten wir leider Gottes um 4 uhr in der Frueh, einer Zeit in der noch nicht mal der fruehhe Vogel aufstehen wuerde um einen wurm zu fangen, aufstehen. Doch wie sich spaeter herrausstellte wurden unsere Schlaflosigkeit belohnt da wr im Park viele wilde, fuer deutsche Verhealtnisse exotische, Tiere por ejemplo den afrikanischen Elefanten oder den Loewen ( ein durchaus majestaetisches Tier, irgentwie erhaben ueber all den anderen Bewohnern des sued-afrikanischen Busches) bestaunen konnten.

Und Spanien hat verloren ... ich haette mich nicht freuen sollen deutschlnand danach naemlich auch. Cok Guezel

P.S. wenn es jemanden gibt der das liest uns gehts gut ; ) ; )       

Wochenende

Am Wochenende hat jeder einzelne etwas mit seiner Gastfamilie unternommen.

Samstags waren viele von uns in der groessten Shopping Mall von Sued Afrika, welche vier Stockwerke hat und  in welcher neben vielen Geschaeften und einer Spielhalle auch ein Kino ist. Einige gingen Shoppen, andere ins Kino. Die meisten verbrachten den ganzen Tag dort.

Sonntags sind einige Paintball spielen gegangen. Beim Paintball bekamen wir alte schmutzige, klebrige und ranzige Schutzanzuege. Trotzdem erlitten einige starke Schmerzen ;). Es gab drei Felder (erstes Feld: Der Wald; zweites Feld: Das verfallene Gebaeude; drittes Feld: Der Platz). Alle hatten viel Spass, trotz Verletzungen.

Andere haben den Zoo in Pretoria besucht. Dort gab es viele Attraktionen und Tiere, welche es im Koelner Zoo nicht gibt (z.B. Kaengurus, Koalabaeren, Haie etc.).

Wie es an einem traditionellen Sonntag in einer afrikanischen Familie ueblich ist, ging eine Austauschschuelerin zusammen mit ihrer Gastfamilie in eine Kirche. Die Messe hatte eine ganze andere Atmosphaere als in Deutschland, da sehr viel getanzt, gelacht und gesungen wurde. Der Priester sprach zum groessten Teil Zutu, welche eine der elf offiziellen Sprachen Sued Afrikas ist.

H.D.G.D.L Deutschlaaaaaaaaaand.

 

 

Montag, 14.06.

Am Montag morgen stellten wir uns vor der gesamten Schuelerschaft in der Aula vor. Wir wurden freundlich in Empfang genommen.

Spaeter besuchten wir den Unterricht bei angenehmen 23 Grad und spielten auf dem Schulhof ein wenig Fussball. Hier zeigte sich wieder, dass Fussball verbindet, da wir schnell viele Schueler kennenlernten. Wir schauten gemeinsam das WM Spiel und verbrachten den Rest des Tages in den Familien.

Am Abend traf sich der Grossteil zum Fussballgucken.

Viele Gruesse aus Suedafrika, Peter und Lars

12.06.-13.06. Ankunft in Suedafrika

Am 12.06.2010 sollte unser zweiwoechiger Austausch nach Suedafrika endlich beginnen. Wir trafen uns am Koelner Hauptbahnhof und fuhren von dort aus zum Frankfurter Flughafen. Nach einigen Hindernissen (ein Schueler hatte seinen falschen Reisepass dabei und musste daher einen Tag spaeter mit dem Flugzeug nachkommen) flogen wir mit Egyptair zunaechst nach Kairo und nach einem vierstuendigen Aufenthalt weiter nach Johannesburg. Von dort aus wurden wir mit einem Bus zu der deutschen Schule Pretoria gefahren. Wir waren alle sehr aufgeregt endlich unsere Austauschschueler kennenzulernen. Diese holten uns so gegen 9:30 an der Schule ab und wir verbrachten den Mittag mit unseren Gastfamilien. Die Aufteilung war sehr unterschiedlich: Einige von uns waren bei deutschen Familien untergebracht und andere bei afrikanischen, einige leben in Villen, andere in den Townships. Jedoch sind alle mit ihren Familien zufrieden. Nachdem wir unsere Familien kennengelernt und uns gut eingelebt haben, trafen wir uns um 17:00 zum Grillen an der Schule und anschliessend zum Public viewing des Spieles Deutschland gegen Australien. Eine Schuelerin von uns hatte sogar das Glueck das Spiel Ghana gegen Serbien live im Stadion gucken zu koennen.

Das Grillen war ein voller Erfolg. Alle verstanden sich super und haben sich besser kennengelernt. Wir haben alle zusammen deutsche und afrikanische Lieder gesungen und zusammen getanzt. Auch das Essen hat allen sehr gut geschmeckt, vor allem das Maisbrot. Nach dem Grillen versammelten wir uns in der Aula, wo das Deutschlandspiel auf einer grossen Leindwand uebertragen wurde. Die Stimmung war ausgelassen und alle waren zuversichtlich, dass Deutschland gewinnen wird. Sehr zu unserer Freude wurde das erste WM-Tor ausgerechnet von einem Koelner geschossen. Es folgten noch drei weitere Tore und die Stimmung wurde immer besser. Am Ende gingen alle zufrieden aber muede nach Hause.

(Rebecca & Ayseguel)