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09.03.2017 00:00 Alter: 198 Tag(e)

Das MINT-Team bei Microsoft


Von Renate Rathmann-Gaab

 

Das MINT-Team des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums hat mal wieder eine geniale Exkursion gemacht. Diesmal ging es zu Microsoft Köln.

Schon im Vorfeld hat diese Exkursion für Vorfreude gesorgt, denn alle 10 Teilnehmer der MINT-AG waren total interessiert, bestimmt diese Firma doch wesentlich ihr digitales Freizeitvergnügen. Wir konnten den Kölner Firmensitz mit seiner charakteristischen Architektur besuchen, die Büros besichtigen und in einer ausgiebigen Fragerunde alle Fragen rund um Software, Handys, Spiele und digitale Neuerungen stellen. Der sehr kompetente Referent beantwortete alle brennenden Fragen sach- und schülergerecht. Selbst auf die Scherzfrage was der Unterschied zwischen Hardware und Software sei, antwortete er freundlich mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Aber unsere Schülerinnen und Schüler hatten durchaus kritische und auch viele sachliche Fragen: z.B. wie es mit der Datenspeicherung und Datensicherheit bestellt sei. Die Antwort lautet, dass alle Firmen, die kostenlose Dienste anbieten, die persönlichen Daten sammeln, um sie z.B. für Werbung zu nutzen. Bei kostenpflichtigen Diensten werden auch keine Daten gesammelt. Das war den Schülern eingängig, denn zahlen möchten sie ja auch nicht für Microsoft-Dienste wie BING, SIRI oder CORTANA. Mehr noch erfuhren wir, dass Microsoft-Software weltweit in vielen verschiedenen elektronischen Geräten steckt, vom Fahrscheinautomaten über Beschallungs- und Beleuchtungsanlagen bis hin zu McDonalds-Kassen. Damit hat sich die Firmenphilosophie des weltweiten Vertriebs und Gebrauchs für Jedermann verwirklicht, die sich Bill Gates und Paul Allen seit der Firmengründung 1975 gestellt haben. Ebenfalls Firmenphilosophie sind die flexiblen, individualisierten Arbeitszeiten, die hauptsächlich von zu Hause aus auf einem Firmen-Laptop zu leisten sind. Besonders fasziniert haben die Schüler die Möglichkeiten der Microsoft-Kinetics; das sind virtuelle Möglichkeiten, die reale Welt mit einer virtuellen Welt zu verknüpfen. Anwendungsbeispiele sind virtuelle Spiele ohne Bildschirm, Maus und Tastatur, Erstellung virtueller Baupläne von Maschinen oder die Begleitung von medizinischen Operationen. Es wurde betont, dass das Unternehmen ein eigenes Cyber Crime Center zur Abwehr von Hackern und anderen Sicherheitsproblemen hat und natürlich mehrere eigene Server-Zentren in aller Welt unterhält.

Schüler und Lehrerin waren begeistert von der Lichttechnik in den Tischen der Büros und Konferenzräume, die je nach Tageszeit und Befindlichkeit die Farben wechseln können, überhaupt von der modernen und angenehmen Arbeitsatmosphäre und last but not least von der Bereitstellung von kostenlosen Getränken und Snacks, an den sich alle Beteiligten genussvoll bedienten. Da wir genau am Nikolaustag da waren, gab es zusätzlich noch einen Adventskalender und eine Microsoft-Motiv-Tasse geschenkt, die uns eine bleibende Erinnerung an diesen wunderbaren Tag ist. Außerdem haben wir nun endlich entdeckt, wo sich „die Cloud“ befindet….nämlich hier…