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Häufig gestellte Fragen

Wer nimmt teil?

Das Studium universale ist ein enrichment-Angebot für begabte Schüler. Da die Veranstaltungen im Rahmen des Drehtürmodells, also an Stelle des regulären Unterrichtes stattfinden, muss sichergestellt sein, dass die Schüler den Stoff ausfallender Stunden problemlos in selbstständiger Arbeit nachholen. Dies stellt hohe Anforderungen an die Organisationsfähigkeit, Selbstständigkeit und Leistungsfähigkeit der Schüler. Die Auswahl der Schüler orientiert sich daher an Kriterien wie dem Zeugnisdurchschnitt und den Kopfnoten, ein besonderes Augenmerk liegt auch auf dem sozialen Engagement. Die Teilnahme erfordert eine explizite Empfehlung eines Lehrers, der die längerfristige Schullaufbahn des Kandidaten kennt. Teilnehmen dürfen auf Vorschlag auch Gewinner des Facharbeitswettbewerbs sowie zwei Schüler, die ihre schulischen Leistungen innerhalb eines Jahres am stärksten gesteigert haben („Aufsteiger des Jahres“). Teilnehmende Schüler erhalten zum Jahresschluss ein Zeugnisvermerk und ein Zertifikat.

Eventuelle Probleme im Zusammenhang mit dem Unterrichtsausfall

Die Termine werden mit den Teilnehmer des Studium universale abgestimmt. Ergeben sich dennoch Probleme in Einzelfällen (z.B. bei Nachschreibeklausuren etc.), können die Schüler bis zu zwei Mal pro Halbjahr nach Rücksprache auf die Teilnahme verzichten. Eine längere Pause ist nicht möglich. Falls sich der Ausfall von Unterricht negativ auf die sonstigen Leistungen auswirken sollte, ist es im Rahmen des Drehtürmodells jederzeit ohne Nachteile möglich, die Teilnahme am Studium universale (nach Rücksprache mit der Koordination) zu beenden. Ein Wiedereinstieg ist dann allerdings nicht möglich.

Wie werden die Themen ausgewählt?

Anregungen hinsichtlich möglicher Themen sind jederzeit herzlich willkommen. Themen und Projekte des Studium universale müssen generell zwei Bedingungen erfüllen:

1) hohe Relevanz für die Zukunft der Schüler, mit besonderem Fokus auf die interdisziplinären Themen der UN-Dekade der (Bildung für nachhaltige Entwicklung). Relevante Themenfelder sind unter anderem

  • Globaler Umweltwandel und seine sozioökonomischen Auswirkungen
  • Wachsende globale Ungleichverteilung von Ressourcen und Entwicklungschancen
  • Ausbreitung nicht-nachhaltiger Lebensstile
  • Fortschritte und Perspektiven in Wissenschaft, Technologie und Kultur
  • Partizipation und Mitbestimmung in politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Prozessen
  • Chancen und Risiken des Informationszeitalters
  • Struktur und Perspektiven der Wissensgesellschaft
  • Kontext: Entwicklungsziele der Vereinten Nationen

2) Durchführbarkeit, dazu gehört insbesondere die Umsetzbarkeit innerhalb der organisatorischen Rahmenbedingungen des Gymnasium Nippes und die Übernahme des Themas durch eine Person aus dem Kollegium, der Elternschaft, durch einen Schüler oder eine andere Institution. Das Studium universale ist kein extra-Vorbereitungskurs für das Abitur, wird aber sicher zu einem guten Gelingen auch dieser Prüfung beitragen.

Das Studium universale ist kein extra-Vorbereitungskurs für das Abitur, wird aber sicher zu einem guten Gelingen auch dieser Prüfung beitragen.